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Mittwoch, 22. April 2020

X-22 Report vom 21.4.2020 - Die Verdrehung der Massenmedien beginnt - Mehr Deklass kommt - Eine weitere Falle aufgestellt - Episode 2154b

Übersetzung von Dirk Dietrich*


Lasst uns beginnen mit den Nachrichten über die Wirtschaftskrise, die Tages- und Geo-Politik.

Die Massenmedien haben bereits mit der Verdrehung der Tatsachen über die Deklassifizierung begonnen. Sie behaupten wieder, dass es russische Einmischung gab und wieder haben sie keine Beweise dafür. Das ist ihre übliche Masche und damit wollen sie die Menschen überzeugen. Trump lässt alle, die ihn ausspioniert und das unterstützt haben, in die Falle tappen. Er lässt sie alle weiter lügen und hetzen, denn er weiß, dass die Wahrheit bald herauskommen wird. Umso leichter wird ihre Demontage sein. Wir werden etwas später darüber sprechen, doch zuerst schauen wir, was Joe Biden gesagt hat.


Rudy Giuliani's Gesunder Menschenverstand Episode 12 | Coronavirus Vorbereitungen und was Sie tun können






Willkommen zu einer weiteren Folge von Rudy Giuliani - Gesunder Menschenverstand.
Heute haben wir einen sehr angesehenen Gast. Mit ihm habe ich acht Jahre in der Stadtverwaltung zusammengearbeitet, und seitdem hat er Vieles, Vieles in die Wege geleitet. Doch das Wichtigste für das heutige Gespräch ist wahrscheinlich, dass er in New York Leiter des Langone …

Joe Lhota:
Medizinisches Zentrum Langone.

Guiliani:
Medizinisches Zentrum New York Universität Langone. Es ist Joe Lhota. Nur um Ihnen ein wenig über Joe zu erzählen, Joe kommt aus der Finanzwelt. Als er aber dann ins Rathaus kam, war er in fast jedem Dezernat tätig, einschließlich der Leitung der Haushaltsabteilung, was ich immer für den schwierigsten Aufgabenbereich in der Stadt hielt. Er war stellvertretender Bürgermeister für wirtschaftliche Entwicklung und natürlich auch der erste stellvertretende Bürgermeister und der stellvertretende Bürgermeister im Bereich Städtische Einsätze. In dieser Position machte er Erfahrungen, die für das von Bedeutung sind, worüber wir heute sprechen werden, nämlich das Corona-Virus. Er musste mit dem Ausbruch des West-Nil-Virus fertig werden, dem ersten in den Vereinigten Staaten, über den die CDC, die Seuchenschutzbehörde, einen ganzen Monat lang mit uns gestritten hat.

Joe Lhota:
Richtig.

Rudy Giuliani:
Und dann werden Sie sich natürlich an den 11. September 2001 erinnern, da war er als stellvertretender Bürgermeister verantwortlich für die städtischen Einsätze.
Da war er eine der Schlüsselpersonen, die diese Stadt zusammenhielten und Tag und Nacht arbeiteten. Unter vielen, vielen anderen Dingen musste er sich auch mit dem Thema Anthrax befassen. Somit bringt Joe das alles mit, womit er jetzt im Krankenhaus zu tun hat. Er verfügt über eine Menge Erfahrung, und ich wollte einfach einmal seine Sichtweise auf das bekommen, was los ist, wie schlimm es ist und wie ein so großartiges Krankenhaus wie die New Yorker Universitätsklinik damit umgeht. Als erstes, Joe, möchte ich jedem ein Bild dieses Feindes zeigen, nämlich des Corona-Virus. Es ist fast wie ein Gemälde, doch es ist ein Stück genetisches Material.

Joe Lhota:
Dies ist die Krone, die Corona.

Rudy Giuliani:
Deshalb heißt es Corona-Virus. Das lateinische Wort für Krone ist Corona. Und dies sind die Elemente, die in die Zellen stechen und das Virus hineintreiben. Für SARS und MERS ist das nicht ungewöhnlich, das sind ja auch Coronaviren.

Joe Lhota:
Das stimmt. Ursprünglich wurden sie Coronaviren genannt.

Rudy Giuliani:
Wenn man sich das anschaut, war es so um 2000, vielleicht 2012 so ähnlich: Hier sind die Zahlen nur viel höher.

Joe Lhota:
Stimmt.

Rudy Giuliani:
Damals sprachen wir über acht- bis zehntausend (Todesfälle). Ich denke, es waren weniger als tausend Todesfälle bei MERS. Damals haben wir wirklich gejammert. Was sind die aktuellsten Angaben? Du hattest sie vor einer Minute. Was sind die aktuellsten Zahlen?

Joe Lhota:
Die aktuellen Zahlen. Ich kann sie nennen. Du hattest sie auch gerade. Die Zahlen: Weltweit sind über 90.000 Fälle aufgetreten bis jetzt.

Rudy Giuliani:
Über 90.000

Joe Lhota:
Über 90.000 Fälle. Allein in diesem Land gibt es über 3.000 Todesfälle. Wie du weißt, ist heute der zweite Tag im März. Wir haben  in den Vereinigten Staaten 99 Fälle und wir hatten bereits sechs Todesfälle.

Rudy Giuliani:
Ein Fall wurde in New York gemeldet.

Joe Lhota:
Wir haben einen Fall in New York. Und wir werden in Kürze einen zweiten Fall in New York haben, dem Vernehmen nach der Ehepartner des ersten Falles. Er wird schon bald bekannt gegeben werden.

Rudy Giuliani:
Wenn du dir also die Zahlen mit diesen anderen Viren ansiehst und sie vergleichst, so sind sie viel niedriger. Warum breitet es sich so schnell aus? Es ist schon in fast jedem Land der Welt, aber in fast jedem Land ist...

Joe Lhota:
... dieses Virus dem Grippevirus sehr, sehr ähnlich. Das Virus ähnelt sehr der normalen Grippe, es ist ein Teil von der normalen Grippe. Diese verbreitet sich durch Husten und Niesen aus. Das tun die Menschen. Deshalb wird es so schnell und einfach herumgereicht, im Gegensatz zu MERS und SARS, die sich nicht auf diese Weise verbreiten. Erinnere dich, das West-Nil-Virus wird über einen Mückenstich ausgelöst.

Rudy Giuliani:
Genau.

Joe Lhota:
Das kommt nicht so häufig vor wie ein Mensch, der hustet. Aus diesem Grund lautet die Empfehlung Nummer eins: Egal ob du hustest oder niest, bedecke den Mund oder nimm die Armbeuge. Und wasche dir die Hände. Achte darauf, dir ständig irgendwie die Hände zu waschen. Wasche dir die Hände und berühre auf gar keinen Fall dein Gesicht und komme auch nicht mit den Augen in Berührung. Das heißt, eine der Ansteckungsmöglichkeiten erfolgt über deine Augen. Wenn an deinen Händen nämlich ein Virus ist und du deine Augen berührst, dann kannst du dich auf diese Weise anstecken. Deshalb trägt das medizinische Personal eine Schutzmaske.

Rudy Giuliani:
Was ist mit dem Tragen von Mundschutz? Wobei zunehmend mehr Leute zu sehen sind, die einen Mundschutz tragen. Es scheint echte Zweifel zu geben, ob das etwas nützt.

Joe Lhota:
Das bringt nichts. Der Mundschutz wurde für kranke Menschen hergestellt, um zu verhindern, dass ihre Keime auf andere übertragen werden, die nicht krank sind. Und jeder, der nicht krank ist und eine Atemschutzmaske trägt, verschwendet nur eine Maske. Die Maske sollte für Menschen verwendet werden, die sie wirklich brauchen.

Rudy Giuliani:
Das Grundlegende können wir gewissermaßen also sofort tun. Wir....

Joe Lhota:
Richtig.

Rudy Giuliani:
Joe war ein Experte dieser Umsetzung während des West-Nil-Virus und Anthrax. Er zeigte sich gewöhnlich zwei-, dreimal am Tag im Fernsehen und warnte die Leute, was zu tun sei und was nicht. Also, was ist am wichtigsten? Das Wichtigste ist, sich die Hände so oft wie möglich zu waschen.

Joe Lhota:
Waschen Sie sich die Hände so oft Sie können.

Rudy Giuliani:
Für ungefähr 30, 40 Sekunden.

Joe Lhota:
Ja, unbedingt. 30, 40 Sekunden. Waschen Sie sich die Hände. Nehmen Sie sich dafür etwas mehr Zeit als sonst. Waschen Sie sich immer die Hände und waschen Sie sich auch tatsächlich die Hände. Und denken Sie nicht einmal daran, das nicht zu brauchen. Ich denke, es ist wirklich wichtig, sich ständig die Hände zu waschen.

Rudy Giuliani:
Du fängst gerade an, ein Schuldsignal zu setzen, wie eine Stanze.

Joe Lhota:
Ich erinnere daran, sich die Hände zu waschen. Es gibt auch einige Religionen, in denen sich tatsächlich die Menschen sogar vor dem Essen die Hände waschen. Ich ermutige die Leute, sich so oft wie möglich die Hände zu waschen. Erinnerst du dich, wie du dir als Ministrant die Hände waschen musstest. Lavabo auf Latein. Was noch sehr wichtig ist.
Du solltest Fleisch so gut es geht garen.

Rudy Giuliani:
Das heißt, man muss das Tatarbeefsteak immer mittel oder gut durch bestellen.

Joe Lhota:
Zumindest gar.

Rudy Giuliani:
Und kein rohes Gehacktes.

Joe Lhota:
In Amerika ist es wahrscheinlich in Ordnung. Doch in anderen Teilen der Welt ist das ein echtes Problem.

Rudy Giuliani:
Wir müssen also aufpassen, was wir essen?

Joe Lhota:
Ja.

Rudy Giuliani:
Ich denke aber, das Schwierigste für die Menschen wird sein, nicht ihre Augen zu berühren, weil Sie nicht daran denken. Ich meine, wir berühren wahrscheinlich 10 bis 20 Mal am Tag unsere Augen. Wenn ich zum Beispiel in Meetings sitze.

Joe Lhota:
Ich sitze in einer Besprechung, und dann sehe ich, wie einige den Kopf in die Hand stützen und automatisch ihr Gesicht berühren. Sie sind nah an ihrem Mund und das alles. Das ist problematisch, und sie bemerken es nicht.

Rudy Giuliani:
Wenn du dich also sexy fühlst und dein Gesicht berührst, dann wasche dir zuerst die Hände!

Joe Lhota:
Richtig. Oder denke daran, deine Hand woanders hinzulegen.


Rudy Giuliani:
Ja. 

Joe Lhota:
Nimm einen Stift.


Rudy Giuliani:
Das wäre besser.

Joe Lhota:
Was wir sehen, ist eine Gewohnheit. Und wir sehen jetzt auf unseren Konferenzen, die gerade stattfinden, dass sie beginnen, andere Zeichen zu setzen. Sie vermeiden Händeschütteln und wählen Fauststöße zur Begrüßung.

Rudy Giuliani:
Ich hatte jetzt einige Gäste hier.


Joe Lhota:
Genau.

Rudy Giuliani:
Und ich streckte meine Hand aus und er sagte, nein.

Joe Lhota:
Wir werden uns mit der Faust oder dem Ellbogen oder dergleichen anstoßen.

Rudy Giuliani:
Richtig.
Joe Lhota:
Anstatt sich die Hände zu schütteln, kann es also etwas in Richtung einer japanischen Verbeugung geben. Nun, das wird jetzt das Neue sein. Es wird uns ein wenig Höflichkeit zurückbringen.

Rudy Giuliani:
Richtig. Es ist insgesamt schwierig, diese Lage richtig in den Blick zu bekommen, da es in vielerlei Hinsicht immer noch viele, viele Menschen betrifft.

Joe Lhota:
Genau.

Rudy Giuliani:
Du kannst bereits sehen, dass es viele Fälle geben kann. Etwa 45.000 Menschen sind bereits genesen.

Joe Lhota:
Stimmt. Und die meisten vollständig. Ja, es werden sogar fast 99 Prozent der Menschen genesen. Ich meine zurzeit, vor ein paar Wochen, sagten sie nämlich noch, die Sterblichkeitsrate sei bei 2 Prozent. Sie ist jetzt auf 1,4 Prozent gesunken. Und die meisten Mediziner werden dir sagen, dass sie wahrscheinlich unter 1 Prozent fallen wird, wenn das Meiste gesagt und getan ist. Das bedeutet, dass es 99 Prozent aller, die dies bekommen, gut gehen wird. Und wenn du dir die Anzahl der Verstorbenen anschaust, so hatten diese Begleiterkrankungen. Sie hatten bereits bestehende Krankheiten und sie sind älter. Dies ist ein ungewöhnliches Virus. Es betrifft keine jungen Leute. Es betrifft keine Kinder. Für diejenigen, die um 30 oder 40 Jahre sind, gibt es keinen sehr schweren Verlauf. Doch für diejenigen, die rauchen, für diejenigen, die Atemprobleme haben sowie jede Art von Lungenproblemen, ist er schwerwiegend. Die Leute im Bundesstaat Washington und die alten Leute zu Hause hatten einige schwerwiegende medizinische Probleme wie chronische obstruktive Lungenerkrankungen und Ähnliches. Das wird dann zum Problem.

Rudy Giuliani:
Das Immunsystem ist absolut beeinträchtigt.

Joe Lhota:
Absolut beeinträchtigt.

Rudy Giuliani:
Weil Ihr Immunsystem geschwächt ist.


Joe Lhota:
Das ist genau richtig.

Rudy Giuliani:
Und im Grunde gibt es dagegen kein Mittel.

Joe Lhota:
Bei so ziemlich allen Viren gibt es kein Medikament.

Rudy Giuliani:
Richtig. Und in diesem Fall gibt es bisher noch keinen Impfstoff. Es wird an Impfstoffen gearbeitet.

Joe Lhota:
Sie arbeiten an Impfstoffen. Ich denke also, dass es frühestens in einem Jahr einen Impfstoff geben wird, vielleicht etwas später. Wir arbeiten derzeit an Impfstoffen. Die Wissenschaftler der New Yorker Universität und im ganzen Land, beeilen sich und tun alles, um sowohl in der Welt der akademischen medizinischen Zentren als auch im privaten Sektor den Impfstoff zu entwickeln. Weißt du, wir haben Impfstoffe gegen Polio entwickelt. Wir haben im Laufe der Zeit Impfstoffe für alle möglichen Arten von Viren entwickelt. Viren haben wir nämlich schon ziemlich lange. Früher gab es Polio, AIDS...

Rudy Giuliani:
…Vieles, wovor die Menschen Angst haben, lässt sich auf einen Virus zurückführen, sie bemerken es nur nicht.

Joe Lhota:
Richtig.

Rudy Giuliani:
Ich bin mir nicht sicher. Viele Leute werden sich nicht erinnern, dass Polio ein Virus ist, genauso wie HIV, AIDS.

Joe Lhota:
Es ist unbedingt ein Virus. Es gibt viele Viren. Und erst einmal weißt du, dass es kein Antibiotikum gegen ein Virus gibt. Antibiotika sind nur für Bakterien.

Rudy Giuliani:
Richtig.

Joe Lhota:
Ein Virus ist also ein Organismus, der dich töten kann. Und so müssen wir als Menschen einfach vorbereitet sein. Dabei ist Sauberkeit der wichtigste Teil.

Rudy Giuliani:
Gut. Doch was auch immer damit passiert, hoffen wir, dass es nicht so schlimm wird, wie die Leute denken, aber sie müssen darauf vorbereitet sein. Wir werden dieses Jahr viel mehr Menschen durch die Influenza verlieren.

Joe Lhota:
Die normale menschliche Grippe. Wir haben bereits viele Menschen verloren, wie jedes Jahr bei der gewöhnlichen Grippe. Sie ist viel schlimmer und sie grassiert. Nichts macht mir mehr Sorgen als die Zahl der Menschen, die sagen, dass ihre Kinder und sie selbst nicht geimpft werden sollten. Eine Grippeimpfung ist die einfachste Sache der Welt, die man in der Apotheke bekommen kann. Jeder sollte sich eine Grippeimpfung geben lassen, es ist die einfachste Sache der Welt und es wird Ihr Leben retten.

Rudy Giuliani:
1.210 Menschen starben in den Vereinigten Staaten an der Grippe..

Joe Lhota:
Mm hmm.

Rudy Giuliani:
Und das ist eine Menge.

Joe Lhota:
Das sind viele Menschen.

Rudy Giuliani:
Und so geht es weiter. Es werden bis Ende des Jahres allein in den Vereinigten Staaten. 12.000 bis 14.000 Menschen sterben.

Joe Lhota:
...allein in den Vereinigten Staaten.

Rudy Giuliani:
Weltweit sind die Zahlen ähnlich.
Joe Lhota:
Eine Grippeerkrankung kann sich enorm auf Kinder und Kleinkinder auswirken, denn ihr Immunsystem kann mit einer Grippe nicht umgehen. Im letzten Jahr hat die B-Grippe, die am häufigsten auftritt, dazu geführt, dass einige Kinder erblindet sind. Sie werden mit ihrer Blindheit leben. Ich meine, das ist eine schreckliche Erkrankung. Und es ist bedauerlich, Situationen zu sehen, in denen Eltern eine Grippeschutzimpfung für ihre Kinder für schlecht halten. Sie ist absolut nichts Schlechtes.

Rudy Giuliani:
Was sind nun die Symptome auf die man achten muss, und wie oft werden diese die Symptome einer Grippe sein?

Joe Lhota:
Nun, das ist einzigartig. Man hat eine Erkältung, Husten und Fieber, man hat Schüttelfrost und man ist müde. Doch das Wichtigste bei dem Corona-Virus sind Atemprobleme, erhebliche Atemprobleme. Einige Menschen haben jedoch das Corona-Virus und zeigen überhaupt keine Symptome. Keine. Und das ist allgemein so. Bei den Zahlen, die wir uns gerade angesehen haben, gibt es also viele Menschen mit dem Corona-Virus, die überhaupt keine Symptome haben. Darin liegt die Besonderheit des Virus.

Rudy Giuliani:
Können sie fast wie Überträger betrachtet werden? Und sie wissen es vielleicht nicht einmal.

Joe Lhota:
Das ist so neu und das versuchen die Wissenschaftler jetzt herauszufinden, ob es Überträger gibt oder nicht, ob es Superträger gibt oder nicht.

Rudy Giuliani:
Was sind Superträger?

Joe Lhota:
Ein Superträger ist jemand, der absolut nicht weiß, dass er Menschen infiziert, egal wo.
Sie verbreiten es einfach. Wir waren schon mit Menschen zusammen, die dazu neigen, viel zu schwitzen. Das sind bei Menschen nur kleine Tröpfchen.

Rudy Giuliani:
Meine Güte.

Joe Lhota:

Richtig.

Rudy Giuliani:
Wie geht es dir nun mit der grundsätzlichen Geschichte, dass alles in Wuhan, China, begann?

Joe Lhota:
Ich habe alles darüber gelesen, wie es angefangen hat und wie …

Rudy Giuliani:
… es passierte auf dem Fischmarkt. Jede Menge Leute wurden krank, und dann breitete es sich von dort aus. Und das war erst am Ende des letzten bzw. am Anfang dieses Jahres. Mit anderen Worten, das alles läuft schon seit drei Monaten.

Joe Lhota:
Es geschah tatsächlich in Layton und 2019. Es geschah tatsächlich im Dezember letzten Jahres.

Rudy Giuliani:
Im Dezember. Das sind Januar, Februar, März, 3 Monate.

Joe Lhota:
Und die Chinesen hielten es länger als nötig geheim, was nicht zuließ, dass...
Rudy Giuliani:
… Ist das nicht verständlich? Ich meine, zuerst gehst du davon aus, das es eine örtliche Angelegenheit sei. Glaubst du, dass sie von Anfang an erkannt haben, dass dies sehr gefährlich ist und dass es irgendwie dumm ist, Kompromisse einzugehen, von denen man weiß, dass man tatsächlich erwischt wird? Es breitet sich aus.

Joe Lhota:
Unterschiedliche Kulturen, unterschiedliche Regierungsformen, unterschiedliche Sichtweisen und der totalitäre Charakter Chinas. Ich finde, es ist ein Unterschied.

Rudy Giuliani:
Die Leute sind so dumm!

Joe Lhota:
Oh bei weitem nicht.

Rudy Giuliani:
Etwas zu verbergen, das sie weiter vertuschen können, ist die eine Sache.

Joe Lhota:
Es ist auch nicht das erste Virus, das aus China kommt.

Rudy Giuliani:
Nein.

Joe Lhota:
...in der letzten Zeit. Es gibt Erfahrungen.

Rudy Giuliani:
Gibt es eine Chance für die Theorie, dass dies eine Art Waffe war?

Joe Lhota:
Es gibt überall Theorien. Die britische Presse hat hier phänomenale Arbeit geleistet. Jeden Tag gibt es in der Daily Mail eine Geschichte dazu. Etwa dreihundert Meter von dem Marktplatz entfernt, der als Ground Zero bezeichnet wird, wenn man so will, gibt es eine medizinische Einrichtung als wissenschaftliches Labor.

Rudy Giuliani:
Richtig.

Joe Lhota:
... und es wird immer angenommen, dass es dort angefangen hat. Wer weiß?


Rudy Giuliani:
Vielleicht ein experimentelles Programm oder so etwas.

Joe Lhota:
Man sagt, es sei ein experimentelles Programm. Mein Ansatz im Hinblick darauf, wo es begonnen hat, ist folgender. Ich bin im Krankenhaus, und wir müssen uns um die echten lebendigen amerikanischen Patienten kümmern. Ich überlasse es den Epidemiologen herauszufinden woher es kommt, ob es als Waffe dienen sollte oder nicht. Wir müssen herausfinden, wie wir damit umgehen können.

Rudy Giuliani:
Was beeinhaltet das?

Joe Lhota:
Übrigens dachte ich damals schon, als wir beide uns mit dem West-Nil-Virus befassen mussten, dass das auch nachweislich etwas war, das aus dem Nahen Osten stammte und sich noch nie zuvor in der westlichen Hemisphäre gezeigt hatte. Ursprünglich dachte man, es handele sich um eine St.-Louis-Enzephalitis.

Rudy Giuliani:
Ich erinnere mich.

Joe Lhota:
Ja. Richtig. Das war der ursprüngliche Gedanke. Und dann wurde es der West-Nil-Virus.
Wie du weißt, wurde das West-Nil-Virus zu einem großen Thema. Wo kommt das Virus her und wie kann es man bekommen.

Rudy Giuliani:
Nun, als es zum ersten Mal identifiziert wurde, hat uns das CDC/die Seuchenschutzbehörde, das Leben sehr schwer gemacht. Sie sagten, es könnte nicht das West-Nil-Virus sein.

Joe Lhota:
Es war noch nie zuvor hier.

Rudy Giuliani:
Unsere Ärzte bestanden darauf, weil sie es erkannt hatten.

Joe Lhota:
Sie hatten es erkannt, sie haben es mit dem, wie es aussah, abgeglichen. Das war übrigens eine großartige Arbeit der örtlichen Ärzte des Krankenhauses in Flushing und des New Yorker Gesundheitsamtes. Das wäre sonst nicht passiert. Es gab eine Ärztin im Krankenhaus in Flushing, die zwei Patienten hatte, von denen sie nicht herausfinden konnte, warum sie die Enzephalitis haben sollten.


Rudy Giuliani:
Ja das ist erstaunlich, stimmt.

Joe Lhota:
Genau. Und dann wurde ihr klar, dass sie Gärten hatten, die aneinander grenzten. Zwei verschiedene Adressen, aber ihre Hinterhöfe grenzten aneinander. Und als ihr das auffiel, rief sie Marcy Layton an, die mit dem New Yorker Gesundheitsamt zusammenarbeitete, und Marcy fuhr hin, um sich das anzusehen.

Rudy Giuliani: 
Bestimmt mit einem Lächeln, denn sie kommt mit der wahren Geschichte zurück.

Joe Lhota:
Marcy ist übrigens immer noch da.

Rudy Giuliani:
Dabei fällt mir ein, dass ich noch einen Punkt ansprechen möchte. Ich hoffe, wir waren eine republikanische Stadtverwaltung in New York City. Wir hatten einen republikanischen Gouverneur und einen demokratischen Präsidenten, und wir arbeiteten während des West-Nil-Virus nahtlos zusammen. Dann natürlich noch einmal während der Anthrax-Krise, was verständlich ist. Es sollte sich hier keine Politik einmischen. Auch nicht, wer was früher entdeckt, dies sind verschiedene Dinge die in der Biologie stattfinden, welche man nicht entdecken kann.

Joe Lhota:
Das ist genau das, was Bürgermeister Mario La Guardia sagte, dass es keinen republikanischen oder demokratischen Weg gibt, wofür man die Wachen holen müsste. Schau, ich kann dir genau diesen Freitagabend beschreiben. Es war das Wochenende am Freitag vor dem Wochenende zum Labour Day. Es gibt ein paar lebhafte Eindrücke...

Rudy Giuliani:
Ich erinnere mich auch, ich wurde dadurch beim Golfspielen unterbrochen.

Joe Lhota:
Nun, es war Freitag. Und wie du weißt, war am Freitag um 16:00 Uhr  niemand mehr im Rathaus. Ich befand mich schon im Labor Day Wochenende.

Rudy Giuliani:
Ich erinnere mich, als ich anrufen wollte.

Joe Lhota:
Michelle öffnete die Tür und sagte: "Kommissar Cohen muss mit Ihnen sprechen." Ich sagte: "In Ordnung, schön."
Er war der Gesundheitsbeauftragte. Ich nahm den Hörer ab und fragte: "Neil, alles in Ordnung?" Er sagte: "Joe, wir haben ein Problem." Meine Antwort werde ich nie vergessen: "Neil, komm schon, es ist Freitag, vier Uhr. Wovon redest du?" Er gab eine knappe Beschreibung und sagte: "Du weißt, was eine Enzephalitis ist?" Ich sagte: "Ja, ich glaube schon. Das ist wo das Gehirn…" E "Ja, ja, ja "
In dem Moment flog meine Tür auf, du erinnerst dich, meine Außentür, und der Leiter des Katastrophenschutzes kam herein. Komplett vorbereitet. Es war ein Jerry Howard.
Rudy Giuliani:
Okay.

Joe Lhota:
Am Samstagmorgen versuchten wir alle, irgendwie zu verstehen, was im Moment ablief, und wir fuhren schließlich nach Queens, als uns klar wurde, was los war. Freitagabend berieten wir uns noch, um einen Durchblick zu bekommen. Jack Mangus war zu dieser Zeit mein Stabschef.

Rudy Giuliani: 
Stimmt. 

Joe Lhota:
Und wir haben eine Liste aller gewählten Beamten zusammengestellt. Wir traten in Kontakt mit Claire Shulman. Entschuldigung.

Rudy Giuliani:
Sie war die Bezirkspräsidentin in Queens.

Joe Lhota:
Einige Demokraten aus Queens, lokale Kongressabgeordnete, lokale Mitglieder der Versammlung, Mitglieder des derzeitigen Senats unter dem Sohn von Alan Hevesi. Wir erstellten eine Liste aller Personen, die wir anrufen mussten. Und es waren viele. Das war das Labor Day Wochenende. Aber wir haben dafür gesorgt, dass sie über alles, was vorging, informiert wurden. Es war egal. Es war eine sehr wichtige Sache. Das erfordert, dass sich alle zusammentun, genau wie bei 9/11.

Rudy Giuliani:
9/11 hatte die Kraft, den Patriotismus zu beflügeln. Aber diese Dinge müssen sich irgendwie entwickeln. Ich war froh zu sehen, dass Gouverneur Cuomo und die CDC Seuchenschutzbehörde zusammenarbeiten. Ich hoffe sehr, das es, egal ob es sich um einen republikanischen oder einen demokratischen Gouverneur handelt, die gleiche Arbeitsbeziehung ist, denn man braucht diese Hilfe.

Joe Lhota:
Der Vorsitzende lobte die Auswahl von Vizepräsident Pence, weil er sagte: Schaut mal, die Einsatzgruppe braucht nicht unbedingt einen Gesundheitsexperten. Sie braucht den Vorsitzenden oder die Ressourcen der Regierung.

Rudy Giuliani:

Wer ist der Vorsitzende? Wer weiß wie man die Aufgabe erledigt?
Sag mir was Du machst. Wenn ich ins Krankhaus komme und ich habe grippeähnliche Symptome, was ich wahrscheinlich am besten wissen sollte. Möglicherweise denke ich, ich habe es. Erinner dich an die Leute, die dachten sie hätten Anthrax.

Joe Lhota:
Wir haben Leute im Krankenhaus die sich schlecht fühlen, die Bauchschmerzen haben,
nachdem sie beim Chinesen essen waren und nun fürchten, sie hätten Corona.

Rudy Giuliani:
Ich glaube, dass sich alle in New York mindestens eine Nacht im Krankenhaus eingecheckt haben, um zu sehen, ob sie Anthrax hatten.

Joe Lhota:
Richtig.

Rudy Giuliani:
Aber was passiert dann? Ich bin fest davon überzeugt, dass ich Corona habe.

Joe Lhota:
Dann überprüfe zuerst, welche Symptome du hast. Zuerst, geht es darum zu sehen, ob du Fieber hast.

Rudy Giuliani:
O.K.

Joe Lhota:
Wenn du Fieber hast, musst du bei Atemproblemen den Test durchführen. Der Staat hat der Stadt jetzt die Möglichkeit gegeben, den Test durchzuführen. Das wird Ende der Woche der Fall sein.

Rudy Giuliani:
Wird das jetzt auf den Weg gebracht?

Joe Lhota:
Sie haben noch nicht angefangen.

Rudy Giuliani:
Das läuft noch nicht so, wie es sollte. Dazu möchte ich dich befragen.

Joe Lhota:
Der Staat führt die Tests durch. Es ist der Staat, der die Tests macht. Die Stadt ist dabei. Ich werde gleich erklären, was sie tun. Jetzt arbeiten der Staat und die Akademischen medizinischen Zentren. Also die New Yorker Universität, Columbia Presbyterian, das Medizinische ...

Rudy Giuliani:
Was ist der Test? Ist es eine Blutuntersuchung?

Joe Lhota:
Nein, es ist ein Abstrich. Ein tiefer Abstrich in deiner Nase.

Rudy Giuliani:
O.K. Sie machen einen Abstrich in der Nase.

Joe Lhota:
Sie gehen mit einem Tupfer in deine Nase.

Rudy Giuliani:
Den senden sie dann ins Labor.

Joe Lhota:
Das schicken sie ins Labor. Das geht schnell, ungefähr drei bis vier Stunden.

Rudy Giuliani:
Das ist relativ schnell.

Joe Lhota:
Es ist relativ schnell. Wenn es jedoch an die CDC/Seuchenschutzbehörde nach Atlanta geschickt werden muss, dann braucht es Stunden, wenn nicht Tage.

Rudy Giuliani:
Ich denke, die CDC/Seuchenschutzbehörde hat eine Vereinbarung mit dem Gouverneur getroffen.

Joe Lhota:
Richtig. Das wird jetzt das Wadsworth-Zentrum draußen in Albany (im Bundesstaat New York) übernehmen.

Rudy Giuliani:
Das ist ein bisschen außerhalb.

Joe Lhota:
Genau. Nun also kommt es dort hin, und es dauert einen Tag.

Rudy Giuliani:
Muss man selbst dorthin fahren? Es gibt keinen anderen Weg ...

Joe Lhota:
Man muss selbst dort hin fahren. Nun müssen sie also eine Probe zur Untersuchung dort abgeben. Das ist im Prozess. Es gibt einige Geräte, die angeschafft werden müssen. Und sie werden gerade jetzt gekauft. Wir denken, bis Donnerstag oder Freitag dieser Woche, wie der Governor heute sagte, werden Sie in der Stadt in der Lage sein wahrscheinlich 1000 Proben am Tag zu testen.

Rudy Giuliani:
In der Stadt.

Joe Lhota:
In der Stadt. 

Rudy Giuliani:
Sie müssen also nicht mehr woanders hin.

Joe Lhota:
Nein, sie müssen nicht mehr woanders hin.

Rudy Giuliani:
Sie begeben sich vielmehr zu einem zentralen Krankenhaus oder anderem Ort.

Joe Lhota:
Und tatsächlich sollte es möglich sein, dies dann im Gesundheitsamt in der First Avenue und in den verschiedenen Krankenhäusern zu machen.

Rudy Giuliani:
So, Sie bekommen die Probe. Das ist ungefähr 1 ½ km entfernt von hier, oder?

Joe Lhota:
Sozusagen gegenüber auf der anderen Straßenseite. Stimmt.

Rudy Giuliani:
Und die Probe kommt dann wieder zurück? Ich erinnere mich noch, als wir das Anthrax-Problem hatten, da gingen uns die Labore aus. Die Labore wurden innerhalb von zwei und drei Wochen verstärkt unterstützt.

Joe Lhota:
Das könnte hier möglicherweise auch passieren.

Rudy Giuliani:
Und dann hattest du das schreckliche Problem, dass jemand dachte, er hätte Anthrax...

Joe Lhota: 
Mm hmm.

Rudy Giuliani: 
...aber sie wussten nicht, ob sie Anthrax hatten.

Joe Lhota:
Richtig.

Rudy Giuliani: 
Wahrscheinlich wurde man vorsichtshalber gegen Anthrax behandelt. Dabei hatten sie kein Anthrax.

Joe Lhota:
Hier ist also das Wichtigste, was ich dir sagen kann: Wenn du glaubst, du hättest die Grippe, wenn du glaubst, du hast den Corona-Virus, dann komme nicht in die Notaufnahme.
Rufe deinen Arzt oder jedes Krankenhaus in New York an. Jedes große Krankenhaus in New York kann digitale Gesundheitsfürsorge erbringen. Du kannst einen Arzt anrufen und auf deinem iPhone oder iPod kannst du tatsächlich mit einem Arzt sprechen, und der Arzt kann dich sehen und ihr könnt hin und her sprechen. Und dieser Arzt wird dir sagen, was zu tun ist. Und wenn dieser Arzt der Meinung ist, dass du einen Test benötigst, dann wird er dir sagen, wohin du gehen musst und was zu tun ist. Vereinbare einen Termin, damit du dorthin kannst. Wenn man wirklich am Corona-Virus erkrankt ist, wird man sich nicht in einen Warteraum mit 30 anderen Menschen setzen, denn man wird 30 Menschen infizieren.

Rudy Giuliani:
Oder wenn ich die U-Bahn nehme.

Joe Lhota:
Du nimmst die U-Bahn oder den Bus dorthin, steigst in ein Taxi und infizierst die anderen.

Rudy Giuliani:
Das passiert dann natürlich.

Joe Lhota:
Richtig.

Rudy Giuliani:
Pass' auf, in New York wird das die Regel sein. Der Anstoß wird sein, dass sie im ganzen Land die Notaufnahmen aufsuchen werden.


Joe Lhota:
Dieser Anstoß ist wirklich wichtig, zu erst müssen wir dies ändern. Wir müssen in der Lage sein, mit einem Arzt zu sprechen aus gewisser Distanz. Wir leben in einem digitalen Zeitalter. Etwas, was dieses gesamte Corona-Virus bewirken wird, ist, unsere digitalen Geräte noch viel differenzierter zu verwenden. Der Begriff dafür ist Telemedizin, und es funktioniert tatsächlich. Es ist faszinierend, Telemedizin zu nutzen.

Rudy Giuliani:
Das ist wirklich sehr hilfreich, und es kann tatsächlich ein direkter Vorschlag sein.

Joe Lhota:
Richtig.

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https://youtu.be/l-nGf8hF_rY?t=1813


Rudy Giuliani:
Und dein nächster Ratschlag ist: Gehen Sie nicht in die Notaufnahme!

Joe Lhota:
Gehen Sie auf gar keinen Fall dorthin. Wir wissen, gibt es in der modernen Gesundheitsversorgung jetzt die Telemedizin. Sie können tatsächlich mit Ihrem iPhone oder iPad oder einem beliebigen Smartphone mit einem Fachmann sprechen und ihn sehen. Sie sprechen mit einem Arzt. Das ist jetzt zulässig. Und Sie können davon ausgehen, dass der Arzt Ihnen Ratschläge geben wird, was zu tun ist. Und wenn er entscheidet, dass Sie vorbeikommen sollen, dann kommen Sie vorbei.

Rudy Giuliani:
Richtig. Andernfalls wird es dazu kommen, dass Menschen mit Symptomen möglicherweise U-Bahn fahren, in Busse steigen, durch die Straßen und in Geschäfte gehen. Das Beste, was jemand tun kann, wenn er diese Symptome hat, ist, einfach zu Hause zu bleiben.

Joe Lhota:
Lass' mich ein wenig Werbung machen. Ich meine, in einem Krankenhaus und einer medizinischen Einrichtung, wo die Telemedizin verwendet wird, kannst du im wahrsten Sinne des Wortes - und ich habe die Leute gesehen, die die Telemedizin benutzt haben - eine Verbrennung an deiner Hand begutachten. Du zeigst deine Hand am Telefon und der Arzt sieht sich das an. Als Nächstes weißt du, dass der Arzt ein (Medikament) bestellt hat, und du gehst zum CVS oder einen anderen Drogerieladen und holst es ab.

Rudy Giuliani:
Wie sieht die Prognose aus? Wie wird sich die weitere Entwicklung zeigen? Ich meine, im Augenblick wachsen die Zahlen so schnell, dass sie sich zum Zeitpunkt, wenn dies ausgestrahlt wird, wahrscheinlich verdoppelt haben.

Joe Lhota:
Die Zahlen werden steigen. Doch ich hoffe, das amerikanische Volk wird verstehen, dass es so wie bei der Grippe ist. Man kann sie bekommen. Es wird niemanden umbringen, doch es müssen die richtigen Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden. Bei einer Anfälligkeit für Atemwegserkrankungen müssen Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden, und wer ein geschwächtes Immunsystem hat, der muss zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen treffen. Wenn man es bekommt und wenn man es hat, dann muss man darauf vorbereitet sein, bis zu 14 Tage isoliert zu sein, was bedeutet, dass man zu Hause bleiben muss, dass man in der Wohnung bleiben muss. In New York ist das einfach, weil man sich alles in die Wohnung liefern lassen kann. Doch wenn jemand in einem Vorort oder außerhalb lebt...

Rudy Giuliani:
Dafür müssen Vorkehrungen getroffen werden. 

Joe Lhota:
...dann müssen Vorkehrungen getroffen werden. Man sollte einen Lieferservice für Lebensmittel haben.

Rudy Giuliani:
Gibt es irgendwelche Medikamente, die man einnehmen könnte, um die Symptome zu lindern oder die Dinge für sich selbst ein wenig angenehmer zu gestalten?

Joe Lhota:
Weißt du, ich denke an Aspirin, Thomapyrin , Paracetamol, Grippostad, Rhinopront und dergleichen.

Rudy Giuliani:
Richtig.

Joe Lhota:
Trinkt Wasser, trinkt viel Wasser.

Rudy Giuliani:
Kein besonderes Heilverfahren?

Joe Lhota:
Es gibt kein spezifisches Rezept, das der Arzt verschreiben kann.

Rudy Giuliani:
Ich habe hier ein kleines Diagramm, das wahrscheinlich morgen schon wieder überholt sein wird. Diese kleine Grafik zeigt jedoch, was mit den anderen Pandemien oder Epidemien, Ebola, SARS, MERS passiert ist. Sie lagen nirgendwo in der Nähe dieser Zahlen. Ich meine, im Fall von MERS gab es nur 2.494 Fälle und 858 Todesfälle. Doch die Sterberate liegt bei 34 Prozent. Bei SARS gab es zwar nur 8.000 Fälle doch dafür 774 Todesfälle. Wir haben bereits das Zehnfache von SARS, was die Zahl der Fälle betrifft

Joe Lhota:
Stimmt.

Rudy Giuliani:
Das Zehnfache.

Joe Lhota:
Das Zehnfache. Und es wird noch ansteigen. Das liegt daran, dass es wie die Grippe von Mensch zu Mensch übertragen wird. Es überträgt sich nicht von einem Tier zu einem Menschen. Es überträgt sich nicht von einer Mücke zu einem Menschen. Es überträgt sich von Mensch zu Mensch. Und es überträgt sich durch Husten und durch die Partikel, wenn husten.

Rudy Giuliani:
Aber am meisten betroffen waren bei SARS nur 29 Länder, während jetzt bereits schon 68 Länder oder mehr betroffen sind.

Joe Lhota:
Richtig.

Rudy Giuliani:
Die einzige hoffnungsvolle Nachricht ist, dass dies fast alles Zahlen mit zweistelligen oder noch höheren Todesraten sind. Ebola hatte 41% Prozent.

Joe Lhota:
Richtig.

Rudy Giuliani:
40% Prozent. Und dies ist jetzt bei Corona heruntergegangen auf 3%.

Joe Lhota:
Richtig. Wenn du dir anschaust, wie weit es gereist ist und warum es gereist ist. Ich meine, wir haben ja vorhin darüber gesprochen. Weißt du, China hat der Welt nicht wirklich erzählt, was los war. Die Leute reisten weiter. Und wie du weißt, werden mit China sehr viele Geschäfte abgewickelt, vor allem mit Wuhan. In der betreffenden Region liegen viele Produktionsbetriebe. Viele Leute reisen dort hin und viele reisen wieder zurück.

Rudy Giuliani:
Es liegt auch relativ nah bei Beijing. Stimmt's?

Joe Lhota:
Relativ nah. Und natürlich haben wir auch noch andere Teile der Welt. Zum Beispiel Japan.

Rudy Giuliani:
Die Leute mögen vielleicht denken, Wuhan sei nicht Beijing. Doch die Bevölkerung beträgt 11 Millionen Menschen. Das ist größer als New York City. Das ist ein großer Ballungsraum.

Joe Lhota:
Richtig.

Rudy Giuliani:
Das sind viele Menschen. Das betrifft aber praktisch jeden Ort in China.

Joe Lhota:
In China gibt es überall viele Menschen. Dann gibt es noch Situationen wie in Korea. Ich meine, es gibt eine Menge Unternehmen.  Aber was in Korea passiert ist und was die Sache explodieren ließ, war, wie ich es verstehe, eine dieser einheitlichen kirchlichen Hochzeiten.

Rudy Giuliani:
Ja, sicher.

Joe Lhota:
20.000 Paare. Insgesamt vierzigtausend Menschen heirateten bei einer Massenhochzeit, bei der umarmt und geküsst wurde, und so weiter. Und dann geht eine Masseninfektion plötzlich los.

Rudy Giuliani:
Gibt es irgendetwas, das darauf hindeutet? Nun, ich meine, eine gute Nachricht, die wir haben, ist, dass die Fälle in China, die erst vor erst mehreren Wochen begonnen haben, schon wieder dabei sind zu sinken. Es gibt einen Abwärtstrend.

Joe Lhota:
Richtig.

Rudy Giuliani:
Heißt das, dass der Inkubator, der dieses ausgelöst hat, weniger produziert oder sich genug ausgebreitet hat?

Joe Lhota:
Ich denke, es hat sich weit genug ausgebreitet. Und ich denke, alle treffen jetzt Vorsichtsmaßnahmen.

Rudy Giuliani:
Genau.

Joe Lhota:
Und jetzt haben wir März. Die meisten Viren verlangsamen sich bei wärmerem Wetter. Ich hoffe, dass wir so schnell wie möglich wärmeres Wetter bekommen. Die meisten Mediziner stimmen darin überein, dass Viren bei wärmerem Wetter herunterfahren oder sich verlangsamen. Deshalb haben wir hier im Sommer keine Grippe. In der südlichen Hemisphäre sind wir jetzt an dem Zeitpunkt, wo sie ausbricht. Ich meine, Australien und andere Gegenden werden sich an diesem Punkt um das Corona-Virus kümmern müssen. Doch ich denke, du wirst eine Verlangsamung sehen.

Rudy Giuliani:
Wird sie nächstes Jahr wiederkommen? Ist das der Fall?

Joe Lhota:
Lass es uns einmal betrachten.

Rudy Giuliani:
Einige von ihnen haben sich abgenutzt.

Joe Lhota:
Ich kenne kein Virus, das sich abgenutzt hat. Polio ist zurückgegangen wegen der Impfungen. MERS steigt. SARS steigt weiter. Sie nehmen alle zu.

Rudy Giuliani:
Wenn auch in geringer Anzahl.

Joe Lhota:
In sehr geringer Anzahl.

Rudy Giuliani:
Wie kommt das? Warum haben wir jetzt niedrigere Zahlen? Entwickeln die Menschen eine Immunität?

Joe Lhota:
Die Menschen entwickeln eine Immunität und sie werden sich dessen bewusst. Es gab in letzter Zeit einige medizinische Artikel über eine Re-Infektion mit dem Corona-Virus. Wir wissen noch nicht, ob es diese gibt oder nicht. Die Theorie lautet, man bekommt eine Spritze und der Körper baut Antikörper auf. Wir wissen noch nicht, ob dies bei COVID-19, dies ist Name, den sie uns für das Corona-Virus gegeben haben, möglich ist. Nicht alle Viren haben das. Die Gürtelrose zum Beispiel ist ein Virus.

Rudy Giuliani:
Richtig.

Joe Lhota:
Gürtelrose kann wieder auftreten. Einige Leute glauben, wenn sie sich einmal angesteckt hätten, dann bekämen sie sie nie wieder. In diesem speziellen Fall wissen wir es noch nicht.

Rudy Giuliani:
Nun, das bringt mich zurück in die Tage, als wir damals im Rathaus waren und wir halfen, die Leute vor dem West-Nil-Virus, vor Anthrax und vor dem 11. September zu warnen, und Joe war darin der Beste. Und ich kann sehen, dass er immer noch sehr gut darin ist. Wir haben das sehr, sehr große Glück, dich im medizinischen Bereich hier in New York zu haben.
Deswegen rief ich dich an. Ich wollte dich fragen, was das Wichtigste sei, was getan werden sollte. Und du sagtest, den Menschen müssten mehr Informationen darüber gegeben werden, auf welche Symptome...

Joe Lhota:
...Symptome...

Rudy Giuliani: 
...sie achten sollten und was dann zu tun sei.

Joe Lhota:
Richtig.

Rudy Giuliani:
Es kann nicht oft genug wiederholt werden.

Joe Lhota:
Es kann nicht oft genug wiederholt werden.

Rudy Giuliani:
Wir setzten das damals zwei- oder dreimal am Tag um.

Joe Lhota:
Richtig.

Rudy Giuliani:
Wenn du dich erinnerst. Du warst derjenige, der oft mit den Leuten ..

Joe Lhota:
Ganz ehrlich, es ist wirklich wichtig, dass unsere gewählten Amtspersonen und alle unsere Führungskräfte darüber sprechen, was die Symptome sind, was es bedeutet und was zu tun ist. Ich meine, es ist wirklich wichtig. Wir haben als Menschen alle Arten von Angst.

Rudy Giuliani:
Weißt du noch, als du die Stadt mit den Menschen besprühtest, dachten die Leute, wir würden sie impotent machen.

Joe Lhota:
Ich erinnere mich daran. Ich erinnere mich daran. Ich erinnere mich noch an Vieles.

Rudy Giuliani:
Die Gemeinden waren wirklich verärgert.

Joe Lhota:
Ich weiß.

Rudy Giuliani:
Sie hatten Angst, dass wir versuchen...

Joe Lhota:
...die Geburtsrate unten zu halten. Und das verstehe ich.



Rudy Giuliani:
Und dann hatten die Leute Angst vor der Chemikalie. Eine echte Gefahr.

Joe Lhota:
Wir haben viele Warnungen herausgegeben. Wir haben wirklich jeden gewarnt.

Rudy Giuliani:
Und sie steckten ihre dicken Nasen....

Joe Lhota:
Und dann taten wir es nachts. Die meisten Leute schliefen. Und so haben wir gesprüht. Was aber wichtiger ist: Denke daran, das Problem war, die Leute dazu zu bewegen mitzuarbeiten.

Rudy Giuliani:
Haha, im zweiten Jahr griffen wir sie an,die Larven.

Joe Lhota:
Die Larven. Stimmt.

Rudy Giuliani:
Wir haben im April angefangen. Nein, eigentlich schon im März.

Joe Lhota:
Nun, eigentlich waren schon im März die Mücken der Feind.

Rudy Giuliani:
Wir wurden die Larven los, indem wir sie mit Wasser wegschwemmten.

Joe Lhota:
Richtig. Genau. Ganz genau. Seit ich das begriffen habe, denke ich jedes Mal, wenn ich so einen Tümpel in verschiedenen Teilen der Stadt sehe, immer dasselbe: Füllt diese Pfütze auf, sonst wird das Ding von Mücken verseucht.

Rudy Giuliani:
Meinst du nicht, weil unsere Ärzte das West-Nil-Virus so schnell fanden und wir die Nutznießer waren, wie sie uns sagten...

Joe Lhota:
Ja.

Rudy Giuliani:
...und wir uns sogar den Ratschlägen der CDC/Seuchenschutzbehörde ernsthaft entgegenstellten...

Joe Lhota:
hm mm ..

Rudy Giuliani:
...glaubst du nicht, dass das dramatisch niedergehalten wurde?


Joe Lhota:
Es wurde niedergehalten. Aber ich muss dir sagen, es war in Queens zum ersten Mal (aufgetreten).


Rudy Giuliani:
Mm hmm.



https://youtu.be/l-nGf8hF_rY?t=2316 

Minute 38:36




Joe Lhota:
Wenn du es dann jedes Jahr verfolgtest, und ich war innerhalb und außerhalb der USA viel geschäftlich unterwegs, dann gab es, egal, wo du warst, zwangsläufig auf "USA Today" irgendwann eine Karte, die zeigte, wo überall West-Nil aufgetreten war. Jeder Staat auf dem Kontinent der Vereinigten Staaten, alle 48 Staaten hatten irgendwann einen Fall von West-Nil Virus.

Rudy Giuliani:
Richtig. Genau.


Joe Lhota:
Ich war immer wieder erstaunt, wie es sich über unser Land ausbreitete.

Rudy Giuliani:
Richtig.

Joe Lhota:
Und ich habe noch kurz bevor ich jetzt in die Sendung mit dir kam, gesehen, dass es sich tatsächlich bis hinauf nach Alaska und hinunter durch Mittelamerika und noch weiter verbreitet hat.

Rudy Giuliani:
Ja, aber es ist ein kleines überschaubares Risiko, keine Pandemie.

Joe Lhota:
Oh, es ist keine Pandemie, doch es hat sich als etwas ausgebreitet, das es hier noch nie gegeben hat.

Rudy Giuliani:
Ja. Viren haben viel Macht. Aber gut. Lass' uns das jetzt hier noch einmal zusammenfassen.
Ich habe hier diese kleine Abbildung, die ich von der CDC/Seuchenschutzbehörde erhielt, und möchte mit dir die Kernpunkte heraussuchen, auf die wir achten müssen.

Joe Lhota:
Alle Punkt hier sind wichtig.

Rudy Giuliani:
Was aber ist der Kernaspekt, anhand dessen wir unterscheiden können? Das deutlichste Unterscheidungsmerkmal sind Atembeschwerden.

Joe Lhota:
Genau.

Rudy Giuliani:
Doch wird jeder in einem gewissen Alter, der eins dieser Symptome bei sich feststellt, automatisch davon ausgehen, dass er infiziert ist. Und wie du schon sagtest, ist es in dem Fall das Beste, den Arzt anzurufen.

Joe Lhota:
Ja, den Arzt anrufen.

Rudy Giuliani:
Den Arzt anrufen und keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzen.

Joe Lhota:
Und nicht an überfüllte Orte gehen.

Rudy Giuliani:
Man könnte nämlich unter Umständen andere anstecken.

Joe Lhota:
Um hier einen Begriff aus dem Krebsgeschehen zu verwenden, wenn du an einen belebten Ort gehst, und du bist positiv, dann wirst du alle anstecken. Du wirst das Problem 'metastasieren'. Tu das nicht!

Rudy Giuliani:
Hier nun die Empfehlungen, was zu vermeiden ist. Vermeide den Kontakt mit kranken Menschen, gehe nicht auf Tiermärkte, wasche dir oft die Hände mindestens 20 Sekunden lang ...

Joe Lhota:
Richtig.

Rudy Giuliani:
...mit Wasser und Seife.

Joe Lhota:
Hm, hm

Rudy Giuliani:
Nimm sofort Kontakt mit einem Arzt auf, wenn du dich krank fühlst, anstatt noch herumzulaufen.

Joe Lhota:
Richtig.

Rudy Giuliani:
Reise nicht, während du krank bist.

Joe Lhota:
Ja.

Rudy Giuliani:
Bedecke den Mund, wenn du hustest. Und wie ich schon anfangs sagte, ist wahrscheinlich das Schwierigste von allem, denn ich habe bemerkt, dass ich es selbst dreimal während unseres Gesprächs gemacht habe: Berühre nicht die Augen und den Mund.

Joe Lhota:
Berühre nicht die Augen und bleibe vom Mund.

Rudy Giuliani:
Aber die älteren Leute sind so daran gewöhnt, das zu tun. Und ich denke …

Joe Lhota:
… man muss keine OP-Maske tragen. Das ist nicht nötig.

Rudy Giuliani:
Dann tragen diese einige wegen des Dramas?

Joe Lhota:
Weißt du, du gehst einfach zu Etsy oder anderen Anbietern, und sie stellen für dich eine her mit deinem Namen darauf und so. Das ist einfach bekloppt.

Rudy Giuliani:
Und das Krankenhaus – seid ihr vorbereitet?

Joe Lhota:
Die Krankenhäuser in New York sind vorbereitet, ja.

Rudy Giuliani:
Ist euer Krankenhaus für die Betreuung von New York City bereit?

Joe Lhota:
Wir sind bereit dafür. Wir haben den Leiter des Notfallmanagements vorbereitet und das ist jetzt im Medizinischen Zentrum der Universität von New York.

Rudy Giuliani:


Medizinisches Zentrum Langone NYU (Universität New York)

Joe Lhota:
Richtig.

Rudy Giuliani:
Nun, ich muss dir etwas sagen, Joe, das war heute wirklich sehr, sehr interessant. Ich denke, du leistest wirklich einen echten öffentlichen Dienst, weil du nicht nur Dinge erklärst, sondern sie auch auf eine Weise erklärst, mit der jeder etwas anfangen kann.

Joe Lhota:
Zu einem späteren Zeitpunkt müssen wir noch einmal über unsere guten alten Tage und die Ratten sprechen!

Rudy Giuliani:
Joe war der 'Rattenkönig'.

Joe Lhota:
Der Ratten-Zar!

Rudy Giuliani:
Tut mir leid: Der Ratten-Zar. Und er hatte eine große Ratte direkt bei seinem Büro. Dieser Mann hat wahrscheinlich mehr Ratten getötet als irgendjemand in Amerika.

Joe Lhota:
So ist es.

Rudy Giuliani:
Aber Joe, ich desillusioniere dich ungern. Sie sind immer noch da. Diese Jungs sind überall. In großer Zahl.

Joe Lhota:
Ich erinnere mich, dass unsere am wenigsten gemochte Zeitung, die New York Times, berichtet hat, dass es immer mehr die Ratten gibt. Als Ratten-Zar weiß ich, wie sich Sisyphus gefühlt haben muss. Es war überhaupt nicht möglich, den Kampf zu gewinnen.

Rudy Giuliani:
Aber ich muss dir sagen, die Leute hier haben gelacht, doch dieser Mann hier nahm seinen Job sehr ernst. Alles ging er mit dieser Ernsthaftigkeit an.

Joe Lhota:
Warte. Die David Letterman (Show).

Rudy Giuliani: 

mm-hmm

Joe Lhota:
Die Leute haben mich wach gemacht. Ich habe geschlafen Du warst bei David Letterman und hast angekündigt,

Rudy Giuliani:  
...dass wir das Ungeziefer loswerden.

Joe Lhota:
Ich machte mein MBA Studium bei Ihnen, jemand kündigte meinen Namen an und dann war ich der Ratten-Zar.




Rudy Giuliani:
Nein, ich habe dich nicht "Zar" genannt.

Joe Lhota:
Oh, ja!

Rudy Giuliani:
Ich habe dir den Namen gegeben?

Joe Lhota:
Jaha!

Rudy Giuliani:
Oh, mein Gott, das tut mir leid.

Joe Lhota:
Nein, das ist nicht schlimm.

Rudy Giuliani:
Ich war immer gegen das Zarentum. Was ist dem letzten Zaren zugestoßen.

Joe Lhota:
Na, wenn schon.

Rudy Giuliani:
Ich meine, er hat es nicht geschafft.

Joe Lhota:
Das ist schon in Ordnung. Ich möchte hier auf etwas anderes kommen, was zu dem passt, was wir eben besprachen. Ratten waren in den Vereinigten Staaten nicht heimisch. Sie wurden auf Booten hierher gebracht.

Rudy Giuliani:
Mit anderen Worten, sie halten sich hier illegal auf.

Joe Lhota:
Ja. Das stimmt. Sie sind illegal hier. Die ursprüngliche Ratte kam mit dem Boot herüber. Das ist erstaunlich. Und nun sind sie überall. Sie sind überall.

Rudy Giuliani:
Nun, ich möchte dir sagen, dass dein Krankenhaus in guten Händen ist und die Stadt New York in guten Händen ist. Wir haben die besten Mediziner der Welt. Ich denke, die Leute in der Stadt können zuversichtlich sein. Und ich denke, das gilt auch für die Leute im ganzen Land.

Joe Lhota:
Mm hmm.

Rudy Giuliani:
Es scheint mir, dass die Bundesregierung jetzt schnell das tut, was zu tun ist. Und es sieht für mich so aus, als ob es der Staat und die lokalen Regierungen verstanden haben, dass die derzeitige Situation für jede Art von Dummheit, Bürokratie oder Politik zu groß ist.

Joe Lhota:
Du weißt ja, es kommt immer auf die staatlichen und örtlichen Regierungen an. Das sind die Bodentruppen. Sie müssen im Einklang sein.

Rudy Giuliani:
Ich möchte noch ein Beispiel geben. Als mich Leute nach Katrina fragten und diesen Wirbelsturm mit dem 11. September verglichen, da sagte ich, der 11. September sei eine Situation, gewesen, in der Stadtverwaltung und Landesregierung ineinander griffen. Wir arbeiteten tatsächlich eng zusammen.

Joe Lhota:
Vereint.

Rudy Giuliani:
Wir hatten zwei- bis dreimal am Tag Mitarbeiterbesprechungen und arbeiteten nahtlos mit der Bundesregierung zusammen. Bei "Katrina" hatten wir den Bürgermeister, der mit dem Gouverneur kämpfte und sie kämpften auch noch mit dem Präsidenten, und das war der Unterschied.

Joe Lhota:
Der Bürgermeister floh in einen anderen Staat. Ich glaube, ja, er ging nach Houston, der Bürgermeister von New Orleans.

Rudy Giuliani:
Ja, ich erinnere mich. Er hielt sich auch mehrere Male auf einem Schiff auf.

Joe Lhota:
Nun, so war's.

Rudy Giuliani:
Das haben wir jetzt nicht. Es gibt eine gute Koordination, und wir haben einige sehr gute Ratschläge von Joe Lhota. Vielen Dank, Joe.

Joe Lhota:
Danke, Bürgermeister. Es ist mir eine Ehre. Upps, nur einen Fauststoß, und keinen Handschlag.

Rudy Giuliani:
O.K. Danke, Joe. Wir werden mit unserer nächsten Folge wieder bei Ihnen sein. Und bis dahin vielen Dank. Und hören Sie auf den Rat von Joe Lhota. Er gibt einige sehr, sehr gute Empfehlungen. Und vor allem berühren Sie nicht Ihre Augen und den Mund. Daran muss ich auch noch arbeiten. Okay.