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Donnerstag, 25. Juni 2020

Project Veritas | Facebook: Reine Willkür bei Löschungen durch Content-Moderatoren



Content-Moderatorin von Facebook: 'Wenn jemand einen sogenannten MAGA-Hut trägt, lösche ich ihn aufgrund von Terrorismus'.

Das Projekt Veritas veröffentlichte heute einen der vernichtendsten Berichte über verdeckte Ermittlungen - dieses Mal setzten Insider versteckte Kameras ein, um die zügellose Zensur zu dokumentieren, die sich bei dem Giganten der sozialen Medien abspielte: bei Facebook.

  • Facebook-Insider Zach McElroy: Ich werde vor dem Kongress über die Voreingenommenheit, die ich bei Facebook gegenüber Trump-Anhängern erlebt habe,  aus konservativen Gründen aussagen.
  • McElroy: "Wir sind im Wesentlichen dafür verantwortlich, was gesagt und was verdrängt wird".
  • McElroy: 75-80 Prozent der vom Facebook-Algorithmus für die Überprüfung durch den Moderator ausgewählten Beiträge betreffen Präsident Donald Trump, Republikaner und Konservative 
  • Leiter der Facebook-Inhaltsüberprüfung: "Es ist ein sehr fortschrittliches Unternehmen, das sehr gegen MAGA (Make America Great Again) gerichtet auftritt". 
  • Die von Menschen veranlasste eingeschränkte Redefreiheit bei Facebook wirft Fragen bezüglich des Schutzes des Unternehmens gemäß Abschnitt 230 des Communications Decency Act von 1996 auf. 


Das Projekt Veritas veröffentlichte heute einen der vernichtendsten Berichte über verdeckte Ermittlungen - dieses Mal setzten Insider versteckte Kameras ein, um die zügellose Zensur zu dokumentieren, die sich bei dem Giganten der sozialen Medien abspielte: FACEBOOK.





Die Aufnahmen zeigen Facebook Content-Moderatoren, die mit dem Löschen von Beiträgen und Kommentaren, die Präsident Donald Trump und konservative Anliegen unterstützen, prahlen.

"Die Geschichte von Zach McElroy lässt ernsthafte Zweifel an der Zeugenaussage von Facebook-CEO Mark Zuckerberg im Capitol Hill aufkommen, der den Gesetzgebern den Eindruck vermittelte, dass sein Unternehmen nur Inhalte aufgreift, die Schäden verursachen könnten, wie etwa im Zusammenhang mit Terrorismus oder Hassreden, aber niemals Inhalte zur Politik", sagte James O'Keefe, der Gründungs-CEO von Project Veritas.




"Facebook und andere Social-Media-Plattformen sind durch Abschnitt 230 des Communications Decency Act geschützt, weil sie behaupten, dass sie im Gegensatz zu traditionellen Verlegern, die Inhalte nicht aktiv bearbeiten - sie sagen, sie seien wie ein Telefonunternehmen, das nur Kabel verlegt", sagte O'Keefe.

" Die 400 Milliarden Dollar Marktkapitalisierung von Facebook sind an diesen Schutz gebunden, und unser Bericht zeigt zum ersten Mal überhaupt den strengen und von Menschen gelenkten Prozess von Facebook zur Einschränkung des 'Ideenmarktes', der die CDA 230-Immunität von Facebook in Frage stellt", sagte er.

In einem Beispiel, das McElroy als Screenshot festhielt, postete Präsident Donald Trump auf Facebook über republikanische Erfolge, einschließlich der Wahl eines Gouverneurs der GOP (Grand Old Party) von Mississippi. Auf dem Screenshot ist Trumps Account mit "Verifiziert und geschützt" beschriftet, aber ein scheinbar harmloser Kommentar zu dem Beitrag: "Aufräumen im Haus" mit Herz-Emojis wird in dem Einzelüberprüfungs-Tool zur Beurteilung gekennzeichnet.

Als eine der Moderatorinnen gefragt wurde, ob sie jeden republikanischen Artikel, der sich auf ihrer Liste befand, gelöscht habe, sagte sie: "Ja! Das ist mir scheißegal, ich lösche es."

Dieselbe Moderatorin sagte, sie entferne keine Anti-Trump-Inhalte, selbst wenn diese gegen die Politik verstossen.

"Man muss es entfernen, aber ich lasse es stehen", sagte sie. "Wenn man etwas sieht, das nicht gezeigt werden sollte, dann war ich es wahrscheinlich."

Eine andere Content-Moderatorin, Lara Kontakos, wurde gefragt, was sie täte, wenn sie einen Beitrag zur Unterstützung des Präsidenten sähe: " Jemand, der einen MAGA-Hut auf hat, lösche ich mit der Begründung: Terrorismus."

Dann blickte Kontakos zu ihren Kollegen: "Ich glaube, das tun wir alle."




Steve Grimmett, ein Leiter der Inhaltsüberprüfung, sagte, dass es zur Kultur von Facebook gehöre, den Präsidenten und seine Unterstützer ins Visier zu nehmen. "Es ist ein sehr fortschrittliches Unternehmen, das sehr gegen MAGA (Make America Great Again) ist."

Der Geschäftsführer von Facebook, Mark Zuckerberg , sagte vor dem Kongress aus, Facebook sei eine politisch neutrale Plattform.  Der Untersuchungsbericht lässt jedoch ernsthafte Zweifel an Zuckerbergs Zeugenaussage im Capitol Hill aufkommen, die bei den Gesetzgebern den Eindruck erweckte, sein Unternehmen nehme nur Inhalte auf, die Schäden verursachen könnten, wie etwa im Zusammenhang mit Terrorismus oder Hassreden, aber niemals um der Politik zu schaden.

Social-Media-Plattformen wie Facebook sind durch Abschnitt 230 des Communications Decency Act geschützt, da sie im Gegensatz zu traditionellen Verlegern nicht dazu bestimmt sind, Inhalte aktiv zu bearbeiten - sie behaupten, sie seien wie ein Telefonunternehmen, das nur Kabel verlegt. Die 400 Milliarden Dollar Marktkapitalisierung von Facebook sind durch die CDA 230-Immunität geschützt. Der heutige Bericht zeigt jedoch den strengen und von Menschen geführten Prozess von Facebook zur Beschränkung des 'Ideenmarktes'.




Laut Zuckerberg sei jedes Beispiel dafür, dass Konservative herausgefiltert und sanktioniert würden, ein Fehler gewesen. Bei einer kombinierten Anhörung des Justiz- und Handelsausschusses des Senats am 10. April 2018 sprach Senator Ted Cruz (R.-Texas) dies an:

Cruz: Gizmodo berichtete, dass Facebook absichtlich und routinemäßig konservative Geschichten aus den Trendnachrichten verdrängt habe, darunter Geschichten über CPAC (Conservative Political Action Conference), darunter Geschichten über Mitt Romney, darunter Geschichten über den Skandal um Lois Lerner IRS (Internal Revenue Service), darunter Geschichten über Glenn Beck.

Darüber hinaus hat Facebook zunächst die Seite "Chick Fil-A Appreciation Day" geschlossen, einen Beitrag eines Reporters von Fox News blockiert, über zwei Dutzend katholische Seiten blockiert und vor kurzem die Seite der Trump-Anhänger "Diamond and Silk" mit 1,2 Millionen Facebook-Anhängern blockiert, weil sie festgestellt hatten, dass ihr Inhalt und Bezeichnung "für die Community nicht ungefährlich" seien.

Für sehr viele Amerikaner scheint dies ein allgegenwärtiges Muster politischer Voreingenommenheit zu sein. Sind Sie mit dieser Einschätzung einverstanden?

Zuckerberg: Erstens verstehe ich, woher diese Besorgnis kommt, denn Facebook, in der Technologiebranche ansässig, hat seinen Sitz im Silicon Valley, das ein extrem linksgerichteter Standort ist, und ich - das ist eigentlich eine Besorgnis, die ich habe und die ich im Unternehmen ausmerzen möchte - stelle sicher, dass wir bei unserer Arbeit keine Vorurteile haben, und ich denke, es ist eine berechtigte Sorge, über die die Leute sich zumindest Gedanken machen würden.




Am nächsten Tag sagte Zuckerberg vor dem Energie- und Handelsausschuss des Repräsentantenhauses aus, und Rep. Stephen J. Scalise (R.-La.), der Fraktionsvorsitzende der GOP (Grand Old Party), fragte den Social-Media-Mogul, ob das KI-Programm seiner Firma den Konservativen gegenüber unfair sei.

Scalise: Sie können bestimmen, ob Sie einen Algorithmus schreiben wollen, um Daten zu sortieren, um Daten abzuschotten, aber Sie können auch Tendenzen einbauen, wenn das die Richtlinie vorsieht. Gab es eine Richtlinie, um Tendenzen einzufügen? Und sind Sie sich zunächst dieser Tendenzen bewusst, die viele Menschen angeschaut, analysiert und gesehen haben?

Zuckerberg: Es gibt bei keiner der Änderungen, die wir vornehmen, eine Richtlinie, die eine Voreingenommenheit bei allem, was wir tun, zulässt. Im Gegenteil, unser Ziel ist es, eine Plattform für sämtliche Denkansätze zu sein.



Später in derselben Anhörung fragte Abgeordneter Republikaner Timothy L. Walberg (R.-Mich.) Zuckerberg, ob er dem Kongressabgeordneten versichern könne, dass Facebook Anzeigen nicht aufgrund politischer Ansichten einschränke. Unter Eid gab Zuckerberg diese Zusicherung.

Walberg: Können Sie mir versichern, dass Anzeigen und Inhalte nicht aufgrund bestimmter Ansichten abgelehnt werden?

Zuckerberg: Herr Abgeordneter, ja, auf politischer Ebene. Obwohl, ich denke, was Sie... Wenn ich das höre, ist das, was ich höre, eine Art normale politische Rede. Wir werden sicherlich keine Werbung für terroristische Inhalte erlauben, also würden wir diese Ansichten verbieten. Aber ich denke, das ist etwas, das wir alle erwarten würden.





Quelle: https://www.projectveritas.com/news/facebook-content-moderator-if-someone-is-wearing-a-maga-hat-i-am-going-to/

*Freie Übersetzung: AnonMaid


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